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Jan
22

Patrik Brinkmann: „Preußen für Berlin“

 

Fritz
      Friedrich II., König von Preußen

Als neuer Wahlkampfleiter der Pro-Bewegung in Berlin kündigte Patrik Brinkmann jetzt für den Wahlkampf eine Veranstaltung unter dem Motto „Preußen für Berlin“ an. Neben dem „Marsch für die Freiheit“ im Mai und dem Antiislamisierungskongress im Ende August, solle diese Veranstaltung Anfang Juli zeigen, dass die Pro-Bewegung sich auf die positiven Traditionen der deutschen Geschichte berufe:

„Preußische Tugenden sind nicht nur das, was Berlin heute fehlt, sondern der gesamten Republik“, erklärte Brinkmann. Allen voran seien dies für ihn Sparsamkeit, Pünktlichkeit, Fleiß, Unbestechlichkeit und ein Sinn für Ordnung. Aber auch in Sachen Geistesfreiheit sei Preußen ein Vorbild für die Politik von heute:

„Von den ersten Versuchen der aufgeklärten Politik eines Friedrich des Großen, über die preußischen Reformer, über eine erste verantwortungsvolle Sozialpolitik Otto von Bismarcks hat der preußische Geist die Geschichte überaus positiv geprägt. Man sollte sich auch daran erinnern, dass sich um die Jahrhundertwende Wilhelm II. mit Theodor Herzl gegen Antisemitismus und für ein Lebensrecht der Juden in Palästina einsetzte. Ein Künstler wie Max Liebermann steht exemplarisch für das gute Verhältnis zwischen Preußentum und Judentum.

Erst der nationale Sozialismus hat diese Symbiose in den 30er und 40er Jahre des letzten Jahrhunderts beendet und damit das Preußentum zerstört. Wenn wir in Berlin im 21. Jahrhundert mit dieser kulturgeschichtlichen Perspektive Wahlkampf machen, dann gerade deshalb, weil wir die Menschen nicht für so dumm halten wie die Altparteien. Die Bürger Berlins wünschen sich preußische Tugenden zurück, sie wissen um den Beitrag der Vertriebenen am Aufbau Berlins und können sehr wohl unterscheiden zwischen einem Armutsflüchtling heute und einer ostpreußischen Familie damals.

Ganz praktisch ergeben sich aus dem Rückbezug zu Preußen zwei konkrete Forderungen, die nach der Wahl von uns vom Berliner Abgeordnetenhaus aus in die die deutsche Politik gebracht werden:

Wir fordern, das Gesetz Nr. 46, die die ehemaligen Besatzungsmächte  in Berlin am 25.2.1947 beschlossen haben, außer Kraft zu setzen. Das Gesetz, das bis zum heutigen Tage in Kraft ist, schafft Preußen als Bundesstaat nebst sämtlichen zugehörigen Regierungsorganen vollkommen ab. Preußen muss im 21. Jahrhundert eine neue Chance haben, damit wir unseren Chancen ergreifen können. Um an die vorläufige Unterbrechung des preußischen Staates zu erinnern, werden wir eine Mahnwache am 25. Februar in Berlin durchführen.

Die Pro-Bewegung wird sich politisch und rechtlich dafür einsetzen, die Vertriebenen durch den deutschen Staat, Polen und die Europäische Union, wegen der enormen Schäden, die Ihnen nach deren Enteignung und Vertreibung aus Preußen entstanden sind, materiell und kulturell voll zu kompensieren. Frieden kann nur durch Gerechtigkeit dauerhaft sein.

Preußen für Berlin – das ist ein Motto, das auch im 21. Jahrhundert noch die Herzen bewegt.“

Quelle: PRO DEUTSCHLAND

2 Kommentare

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  1. Federschlag sagt:

    Also ich finde es eigentlich ganz gut, daß der preußische Staat nicht mehr existiert, es war nunmal ein Riese, der mehr als 50 Prozent des Reiches ausgemacht hatte. Preußen als Staat wäre für mich daher nur noch in Form eines Zusammenschlusses von West- und Ostpreußen denkbar.

    Natürlich ist der Beschluß von 1947 eine Frechheit. Preußen als Urheber von Militarismus darzustellen ist völlig absurd und bei einer genaueren Betrachtung der Geschichte nicht haltbar. Wichtig ist hierbei, daß man klarstellt, wie es wirklich war, daß man diese Diffamierung bekämpft.

    In meinen Augen sollte Preußen nicht als Staat wiederkehren, sondern als Geisteshaltung. Der preußische Geist ist in der BRD noch immer vorhanden, es sollte wieder stärker in den Vordergrund treten. Mir kann niemand erzählen, die preußischen Tugenden seien negativ. Aber wir wissen ja, in was für einer Gesellschaft wir uns befinden: Party und Fun schweben über allem.

    1. admin sagt:

      …Brot und Spiele…

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