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Feb
05

Yorck vor den Preussischen Ständen in Königsberg

YorckDer 5. Februar 1813 gilt als Beginn der deutschen Erhebung gegen Napoleon: Während des Rückzuges der geschlagenen französischen Armee aus Russland Ende 1812, bei der sich gezwungenermaßen ein preußisches Hilfskorps unter der Befehlsgewalt des Generals Yorck befand, kam es zur Konvention von Tauroggen.

Eigenmächtig – ohne seinen König zu informieren – schloss Yorck diese Konvention mit dem russischen General Hans Graf von Diebitsch-Sabalkanski, wonach Yorcks Korps als neutral erklärt wurde. Das preußische Hilfskorps schied aus der zurück-flutenden französischen Armee aus, und blieb von den Russen unbehelligt.

In einem Brief an seinen König am 3. Januar 1813 aus Tilsit forderte Yorck diesen auf, sich an die Spitze der Erhebung in Deutschland gegen Napoleon zu stellen und dies rasch zu tun.

Am 5. Februar 1813 sprach Yorck vor den Preussischen Ständen in Königsberg. Er forderte die damalige gesellschaftliche Führungsschicht in Ostpreußen auf, durch eine gemeinsame Erhebung die napoleonische Fremdherrschaft abzuschütteln. Yorcks Appell erhielt unter Jubel einhellige Zustimmung.

Die Befreiung Preußens, die Befreiung Deutschlands von der napoleonischen Fremdherrschaft nahm ihren Anfang.

Zum Gedenken zeigen wir den Film “Kolberg” in voller Länge:

2 Kommentare

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  1. Karl Eduard sagt:

    Ja. Einen schalen Nachgeschmack hat das dennoch. Aus einer geschlagenen Armee auszuscheren und sich den Siegern anzuschließen. Die Sachsen wechselten erst während der Völkerschlacht die Seiten. Was jetzt auch nicht ehrenvoller ist.

  2. Gungnir sagt:

    Die Botschaft ist eindeutig, wenn es auch nicht gleich zum gewünschten Resultat geführt hat, so hat es doch letztlich die deutschen Stämme im Kampf gegen Napoleon geeint und so auch den Grundstein zur Wiedererlangung der staatlichen Einheit Deutschlands gelegt! York von Wartenberg, von Gneisenau, von Blücher , Adolf von Lützow, Ferdinand von Schill und Theodor Körner mögen ihre Namen und ihre ruhmreichen Taten nie in Vergessenheit geraten und für immer einen festen Platz im Bewußtsein unseres Volkes behalten!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

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