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Feb
11

Ein Leserbrief zur Vertreibung: Wenn Sie Mut haben, dann nehmen Sie doch bitte Stellung zu meinem Schreiben.“

Vertreibung[5]Im Blog “Mit Patriotismus zur Freiheit” ist ein bemerkenswerter Leserbrief erschienen. Dieser mutige und aufschußreiche Brief des Herrn Zemella an das Hamburger Institut für Sozialforschung soll auch bei uns veröffentlicht werden, um auf diesem Wege noch mehr Menschen zu erreichen.

An das

Hamburger Institut für Sozialforschung
Frau Regina Mühlhäuser

20148 Hamburg

Ihr Buch: Eroberungen. Sexuelle Gewalttaten und intime Beziehungen deutscher Soldaten in der Sowjetunion 1941-1945, erschienen im April 2010

Sehr geehrte Frau Mühlhäuser,

Sie schreiben in Ihrem Buch, dass von deutschen Truppenangehörigen verübte sexuelle Verbrechen in den besetzten Gebieten der Sowjetunion ein weit verbreitetes Phänomen waren. Deutsche Soldaten hätten Frauen zu Opfern sexueller Folter gemacht und Vergewaltigungen begangen. Vereinzelt seien Frauen nach der Vergewaltigung erschossen worden. Immerhin seien 5.000 Männer wegen sexueller Übergriffe verurteilt worden.

Gestern wurde Ihr Buch im Deutschlandfunk vorgestellt. Wenn junge geschichtsunkundige Leser und Hörer Ihre „Geschichten“ lesen und hören, dann sollen sie wohl den Eindruck bekommen, dass die deutsche Wehrmacht eine „Massenvergewaltigungsmaschine“ war. Ebenso wie Ihr Buch sollte auch die von Ihrem Institut vor einigen Jahren veranstaltete Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht dem Publikum den Eindruck vermitteln, die Wehrmacht sei ein „marschierendes Schlachthaus“ gewesen.

Jeder, der einigermaßen geschichtskundig ist weiß, dass deutsche Wehrmachtsangehörige in den besetzten Gebieten weder massenhaft Vergewaltigungen begangen noch an Kriegsverbrechen beteiligt waren. Wegen offenkundiger Verfälschungen einzelner Dokumente mussten das Institut nicht umsonst die Ausstellung aussetzen und „überarbeiten“.

Im übrigen müsste auch Ihnen bekannt sein, dass die Disziplin in der Wehrmacht höchste Priorität hatte und Verstöße dagegen streng geahndet wurden. Dies traf auch auf sexuelle Übergriffe gegen Frauen zu. Im Gegensatz zur Roten Armee wurden die deutschen Soldaten niemals aufgefordert, sich an Frauen in den besetzten Ländern zu vergehen.

Ich möchte hier nicht die täglichen Mord- und Vergewaltigungsaufrufe des Chefpropagandisten Stalins Ilja Ehrenburg zitieren; sie sind hinreichend bekannt und für Interessierte aus allgemein zugänglichen Quellen nachzulesen.

Statt dessen will ich hier einige Sätze aus dem Buch von Lew Kopelew Aufbewahren für alle Zeit (8. Auflage Mai 1984) zitieren. Tief bestürzt berichtet er darin von den Plünderungen, Vergewaltigungen und Morden der eigenen Truppen und Kampfgenossen. Im April 1945 wurde Kopelew wegen „Propagierung des bürgerlichen Humanismus“, „Mitleid mit dem Feind“ und „Untergrabung der politisch-moralischen Haltung der Truppe“ verhaftet und zu Straflager und Gefängnis verurteilt.

Er schreibt auf Seite 19:

„Was geschah in Ostpreußen? War eine derartige Verrohung unserer Leute wirklich nötig und unvermeidlich – Vergewaltigung und Raub, musste das sein? Warum müssen Polen und wir uns Ostpreußen, Pommern, Schlesien nehmen? Lenin hatte schon den Versailler Vertrag abgelehnt, aber dies war schlimmer als Versailles. In den Zeitungen, im Radio riefen wir auf zur heiligen Rache. Aber was für Rächer waren das, und an wem haben sie sich gerächt? Warum entpuppten sich viele unserer Soldaten als gemeine Banditen, die rudelweise Frauen und Mädchen vergewaltigten – am Straßenrand, im Schnee, in Hauseingängen; die Unbewaffnete totschlugen, alles, was sie nicht mitschleppen konnten, kaputtmachten, verhunzten, verbrannten?… Sinnlos – aus purer Zerstörungswut… Wie ist das alles möglich geworden? Haben nicht wir sie alle so erzogen, wir, die Politarbeiter, die Journalisten, die Schriftsteller – Ehrenburg und Simonow und Hunderttausende anderer strebsamer, ehrgeiziger, aber auch begabter Agitatoren, Lehrer, Erzieher, aufrichtige Prediger der „heiligen Rache“? Wir lehrten sie hassen, überzeugten sie, dass der Deutsche schon deshalb schlecht ist, weil er Deutscher ist; wir verherrlichten den Mord in Gedichten, Prosa und Malerei. „Papa, erschlag den Deutschen!“ Es gab eine Zeit, in der ich mich fast schämte, kein „persönliches Konto“ erschlagener Deutscher zu haben…“

Und weiter auf S. 137:

„…wir alle – Generäle und Offiziere – verhalten uns nach Ehrenburgs Rezept. Welche Rache lehren wir: deutsche Weiber aufs Kreuz legen, Koffer, Klamotten wegschleppen…. Die Deutschen fliehen vor uns zu ihnen (den Engländern und Amerikanern). Und stell dir vor, was wird später aus unseren Soldaten, die zu Dutzenden über eine Frau herfielen? Die Schulmädchen vergewaltigten, alte Frauen ermordeten?.. Das sind Hunterttausende von Verbrechern, künftigen Verbrechern, grausame und dreiste mit den Ansprüchen von Helden.“

Ich kann die von den Medien und der Politklasse verbreiteten einseitigen Schuldzuweisungen und Geschichtslügen nicht mehr ertragen. Der Sinn dieser Manipulationen kann wohl nur darin bestehen, die junge deutsche Generation zu vergiften. Wenn Sie Mut haben, dann nehmen Sie doch bitte Stellung zu meinem Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Günter Zemella, 70 Jahre, parteilos

Wir danken Günter Zemella für sein mutiges Einstehen für die Wahrheit und gegen die Verzerrung unserer Geschichte. Ich wünschte es gäbe mehr solcher Briefe…

 

2 Kommentare

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  1. Gungnir sagt:

    Auf Verbrechen gegen die Manneszucht stand bei der Wehrmacht die Todesstrafe und nicht die Anstachelung zu weiteren Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung durch militärische Vorgesetzte! Das ist der entscheidende Unterschied zwischen der “ruhmreichen” Sowjetarmee und der deutschen Wehrmacht! Während auf den Vergehen deutscher Soldaten herumgeritten wird, werden die Verbrechen der Alliierten verschwiegen, damit das gewünschte antideutsche Zerrbild entsteht! Noch ekelhafter und wiederlicher wird es, wenn Deutsche dieses perfide Spiel gegen die Soldaten der Wehrmacht mitspielen. Es ist an der Zeit die Wahrheit auszusprechen, um endlich antideutsche Geschichtslügen aufzudecken und richtig zu stellen!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

  2. G.Paschedag sagt:

    Es wurde zu lange geschwiegen. Die Lügen sitzen schon fest in den Köpfen. Leider liest nicht jeder Nachrichten aus dem Internet. Ein Fernsehsender, in privater Hand könnte Abhilfe schaffen. Die Opferzahlen von Dresden und anderen Städten wurden bewußt gefälscht, damit die Alliierten den Völkermord an den Millionen Deutschen nicht bekennen mußten. Jedes Jahr wird den Deutschen der Holocaust unter die Nase gerieben. Dabei sind diese Heuchler an den Verbrechen von mehr als 10 Millionen abgeschlachteten unschuldigen, noch nicht geborenen Kindern schuldig! Des Morden hat noch kein Ende gefunden. Die ältesten von diesen ermordeten Kindern könnten heute etwa um die 37 Jahre alt sein und auch eigene Kinder haben! Wer so handelt, hat kein Recht über die Kriegsgeneration so zu urteilen!

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