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Feb
24

Kampf den Islamkritikern

»FAZ«-Feuilletonchef wirft Henryk Broder und Co. Panikmache vor

BahnerDie Panikmacher – Die deutsche Angst vor dem Islam“ heißt das Buch des Feuilletonchefs der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, Patrick Bahners, das weit über die deutschen Feuilletons hinaus für Gesprächsstoff sorgt.

In dem Buch zieht er gegen Ayaan Hirsi Ali, Henryk M. Broder, Necla Kelek und Thilo Sarrazin zu Felde. Sie alle konterkarierten mit ihren pauschalisierenden Angriffen auf eine andere Religion das von ihnen gepriesene Ideal einer liberalen und toleranten Gesellschaft.

Zwar lobt der Feuilletonchef der „Süddeutschen Zeitung“, Thomas Steinfeld, Bahners Buch als „Meisterwerk der Aufklärung“, doch schon im politschen Teil der „FAZ“ selbst darf der von Bahners kritisierte Thilo Sarrazin unter dem Titel „Erdogans Ghostwriter“ Bahners rezensieren.

Sarrazin fragt hier offen, warum Bahners all jene mit solchem Ingrimm verfolge, die es wagten, bei der Integration von Muslimen auf Probleme hinzuweisen? „Wir Islamkritiker sind weder blind für die Wirklichkeit noch Panikmacher“, so der Autor von „Deutschland schafft sich ab“.

Bahners’ Thesen führen nun zu zahlreichen Stellungnahmen, wobei es nicht nur interessant ist, zu verfolgen, wer auf Seiten von Bahners und Steinfeld und wer auf Seiten von Kelek, Broder, Sarrazin und Co. steht. Auch zeigt die Debatte, dass es Handlungsbedarf gibt, denn sie beruht ja auf vorhandenen Missständen, mögen sie auch unterschiedlich wahrgenommen werden.

So merkt die „Märkische Allgemeine“ an, Bahners schreibe, als wäre „die Welt draußen ein philosophischer Salon“. Und der „Spiegel“ fragt, welchem Lager sich der „FAZ“-Feuillettonchef bitte näher fühle, den Hirsi Alis, Broders und Keleks, deren Waffe das Wort ist, oder dem ihrer Gegner, die über Sprengstoff und die Scharia verfügen?

Quelle: PAZ

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