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Mrz
02

Kampf um den Eger Stadtwald

Sudetenland – Nach der völkerrechtswidrigen Annexion 1945 wurde im Zuge der sogenannten Beneš-Dekrete die deutsche Bevölkerung völkerrechtswidrig vertrieben und das deutsche Eigentum geraubt.Vertreibung

Insgesamt wurden 3 Millionen der über 3,2 Millionen Sudetendeutschen gewaltsam vertrieben. Unzählige Deutsche wurden im Zuge dieser Vertreibung bestialisch ermordet.

Heute nun wollen unsere Tschechischen Freunde einen Nachschlag!

Unter der Überschrift

Tschechen : Erst Deutsche vertrieben jetzt Land-Vorderungen!

berichteten wir vor einem Jahr über die Vorgänge:

Seit dem Jahr 1554 gehört das Waldstück der freien Reichsstadt Eger. Noch heute steht die Stadt Eger als Besitzer im Grundbuch des Amtsgerichts Tirschenreuth. Daran änderte weder die Zugehörigkeit zur österreichisch-ungarischen Donaumonarchie noch zum späteren tschechischen Staat etwas, als Eger vor dem Krieg zu etwa 99 Prozent von Deutschen besiedelt war.

Nach der Vertreibung und der Enteignung der Sudetendeutschen als Folge des Zweiten Weltkriegs sahen sich sowohl die Stadt Eger (tschechisch Cheb) als auch die Vertriebenen als Nachfolger der ehemaligen Reichsstadt und erhoben Anspruch auf den Egerer Stadtwald.

Heute nun berichtet die Süddeutsche :

Der Streit um den Stadtwald von Cheb (Eger) geht weiter. Im Dezember hatte das Verwaltungsgericht Regensburg in einem viel beachteten Urteil entschieden, dass die tschechische Stadt Cheb wieder vollen Zugriff auf ihren in Bayern gelegenen Wald erhält. Gegen die Entscheidung hat der bisherige Treuhänder des Grundstücks, die Bundesrepublik Deutschland, nun Berufung eingelegt, wie eine Sprecherin des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs in München bestätigte.

Das rund 650 Hektar große Gebiet liegt zehn Kilometer von Cheb entfernt in der Oberpfalz. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm die Bundesrepublik die treuhänderische Verwaltung, die bis heute andauert. Vor allem Vertriebene aus Böhmen bestehen weiter auf dieser Lösung. Für sie ist der Wald eines der letzten Symbole der alten Heimat, die eigentlich auch ihnen gehöre. Mit Rücksicht auf diese Befindlichkeiten hatten der Bund und das Land Bayern in den vergangenen Monaten betont, die Gebietsfrage klären zu wollen, allerdings eben im Einvernehmen mit den Vertriebenen.

Das Verwaltungsgericht Regensburg stellte hingegen unmissverständlich fest, dass es nichts mehr zu klären gebe: Durch eine rechtlich wirksame deutsch-tschechische Erklärung im Jahr 1997 sei nicht nur die Zusammenarbeit der beiden Staaten auf ein neues Fundament gestellt worden, sondern auch die Treuhand-Verwaltung beendet worden…

…Mittlerweile will eine weitere westböhmische Stadt Zugriff auf ihren in der Oberpfalz gelegenen Wald erhalten. Die Stadt Plana (Plan) will womöglich ebenfalls die Gerichte bemühen. ‘Ich kann mich natürlich ins Auto setzen und mir den Wald anschauen, aber wir können den Wald nicht bewirtschaften’, beklagte die Bürgermeistern Martina Nemeckova jüngst in einem Interview mit Radio Prag.

Kommentar:

Es ist schon sehr befremdlich, was wir da lesen. Da vertreiben die Tschechen 1945 erst Völkerrechtswidrig die deutschen Einwohner und berauben sie Ihres Landes, ihrer Städte und vielfach auch ihres Lebens.

Und dann 66 Jahre später fällt unseren tschechischen Nachbarn auf, daß da noch etwas ist, was sie juristisch nachfordern könnten.

Dies aber ist der Versuch das völkerrechtliche Verbrechen von 1945 fortzusetzen!

Das ist so, als ob ein Autodieb per Gerichtsbeschluß  vom eigentlichen Fahrzeug-Besitzer die Herausgabe der KFZ-Papiere erstreiten wollte.

Recht aber wäre nicht die Abtretung deutschen Eigentums an die Tschechei sondern die vollständige Entschädigung der vertriebenen Opfer sowie Rückgabe des geraubten Eigentums!

4 Kommentare

1 Ping

  1. marco sagt:

    warum lassen die Richter so etwas zu ?

  2. Jesko sagt:

    Lehrreicher Post. Cool, wenn man das Thema auch mal aus einem anderen Blickwinkel ansehen kann.

  3. Patrik sagt:

    Die Hochverräter in Berlin werden den tschechen alles in den A… schieben was sie nur beliebig verlangen, bloss um zu vermeiden dass die Welt denkt, wir sind noch Revanchisten und Militaristen. Wenn die Herrschaften das durchetzen, können wir uns von unser deutsches Land verabschieden. Dann kann jeder kommen und den Rest abholen

  4. Gungnir sagt:

    Wenn die Tschechen und die Polen glauben aufgrund ihres Landraubes irgendwelche Rechte zu haben, können unsere Rechte schon gar nicht erloschen sein!!!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

  1. Kampf um den Eger Stadtwald « Der Honigmann sagt… sagt:

    [...] http://paukenschlag-blog.org/?p=2913 [...]

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