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Apr
24

Roma besetzten Wohnungsberatungsstelle

DORTMUND. Zu einer für einen sozialen Wohlfahrtsverband ungewöhnlichen Maßnahme sah sich unlängst die Diakonie genötigt: Sie engagierte einen privaten Sicherheitsdienst, um die von mehreren Dutzend Roma in Beschlag genommene Wohnungsberatuungsstelle in der Nordstadt für die eigentliche Klientel zu retten.

Beratungsstelle

Erstmals im Februar kamen Roma-Familien geballt in die Räume der Sucht- und Wohnungslosenhilfe in der Rolandstraße, okkupierten – auch aggressiv – Gemeinschaftsräume und Duschen.
Sie sperrten die Wohnungslosen aus und räumten in nur wenigen Tagen die hauseigene Kleiderkammer leer, um die Kleidungsstücke auf einem Parkplatz in der Nordstadt weiterzuverkaufen, dort wo der tägliche Reisebus aus dem bulgarischen Plowdiw hält, dem größten Roma-Getto Europas, ankommt.

"So viel Aggression, Missachtung und Verachtung"

 
Man habe sich das mehrere Wochen angesehen, so Diakonie-Pressesprecher Reiner Rautenberg. Bei „so viel Aggression, Missachtung und Verachtung“ den Mitarbeitern und Wohnungslosen gegenüber habe man einschreiten müssen. Die Diakonie stehe oft in großen sozialen Konflikten, doch noch nie zuvor habe man einen Sicherheitsdienst im Bereich der sozialen Einrichtungen engagiert. Rautenberg: „Wir können uns nur einreihen in die allgemeine Hilflosigkeit“.
Was die Diakonie wirklich könne, nämlich beraten – dieses Angebot hätten die Roma abgelehnt. Es sei schon allein deshalb mit der Verständigung schwierig gewesen, weil niemand aus der Gruppe deutsch sprach. Rautenberg: „Was bleibt einem, als die zu schützen, die unter dieser Situation schwer leiden.“

Man habe sich das mehrere Wochen angesehen, so Diakonie-Pressesprecher Reiner Rautenberg. Bei „so viel Aggression, Missachtung und Verachtung“ den Mitarbeitern und Wohnungslosen gegenüber habe man einschreiten müssen. Die Diakonie stehe oft in großen sozialen Konflikten, doch noch nie zuvor habe man einen Sicherheitsdienst im Bereich der sozialen Einrichtungen engagiert. Rautenberg: „Wir können uns nur einreihen in die allgemeine Hilflosigkeit“.
Was die Diakonie wirklich könne, nämlich beraten – dieses Angebot hätten die Roma abgelehnt. Es sei schon allein deshalb mit der Verständigung schwierig gewesen, weil niemand aus der Gruppe deutsch sprach. Rautenberg: „Was bleibt einem, als die zu schützen, die unter dieser Situation schwer leiden.“

„Wir durften nicht warten, bis sich Wohnungslose mit Bulgaren prügeln.“

Ihm tue auch jeder Bulgare Leid, versichert Rautenberg, doch sollte man zusehen, bis es 100 sind? „Wir durften nicht warten, bis sich Wohnungslose mit Bulgaren prügeln.“
Man habe sich vor dem Einsatz des Sicherheitsdienstes „sehr viele Gedanken gemacht und ihn gut vorbereitet.“ Mit dem Ergebnis, dass der Roma-Clan ohne Anwendung von Gewalt verschwand und nicht wieder auftauchte. Der Sicherheitsdienst ist mittlerweile wieder abgezogen. Doch, so der Diakonie-Sprecher: „Es bleibt ein Stück Ratlosigkeit.“ Quelle

Ratlosigkeit bei Gutmenschen und Umerziehern gehen wie immer zu Lasten des braven Normalbürgers, der Arbeitet und seine Steuern zahlt!

2 Kommentare

2 Pings

  1. Szeneputzer sagt:

    Der “Normalbürger” macht sich doch inne Büchs wenn da 20, 30, 40 Roma, Türken, Russen, (…) ankommen und sich “hinsetzen”, gleich rausschmeißen die Fraggles, da braucht eine Diakonie auch nicht drüber nachdenken, das ist weder Rassismus noch Faschismus sondern gesunder Menschenverstand

  2. Klein sagt:

    Ja aber der Normalbürger ist es doch der sich alles, bis zur Versklavung gefallen läßt und duldet.

  1. Dortmund: Roma besetzten Wohnungsberatungsstelle « SOS – ÖSTERREICH sagt:

    [...] Dankend vom Blog Paukenschlag übernommen! [...]

  2. Roma besetzten Wohnungsberatungsstelle « Der Honigmann sagt… sagt:

    [...] http://paukenschlag-blog.org/?p=3335 [...]

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