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Jul
16
2009

Klima ohne wenn und aber

clip_image001Klima ohne wenn und aber – mit diesem geistreichen Slogan warben die “Grünen” im zurückliegenden Europa-Wahlkampf. Inzwischen haben die führenden Industrienationen auf dem G8 Gipfel in L´Aquila beschlossen, daß sich die Erde gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter um nicht mehr als zwei Grad erwärmen darf. Dieses Ziel wollen die acht Staaten bis 2050 durch eine Verminderung ihrer Produktion an Treibhausgasen um 80% gegenüber 1990 erreichen. Als Haupt-Klimakiller gilt zur Zeit das vom Menschen produzierte Kohlendioxid (CO2).

Ob das Klima sich wohl ohne wenn und aber an den Beschluß hält?

Wer nichts weiß, muß alles glauben.” Wie recht doch die österreichische Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916) mit diesem Ausspruch hat! Für viele Menschen ist es schwierig, zwischen fundierten Information und Vorurteilen, Spekulationen und Halbwahrheiten zu unterscheiden. Je geringer das Wissen auf einem Gebiet ist, desto leichter gelingt eine Manipulation in diesem Bereich.

Deshalb seien hier einige Informationen zusammengestellt, die auf nachprüfbaren Fakten beruhen:

1.  Die Erdatmosphäre enthält 0,037 % Kohlendioxid (CO2). Davon werden 3% vom Menschen produziert. Die Atmosphäre enthält demnach 0,0009% menschgemachtes CO2. Anders ausgedrückt: die Luftsäule über einem Quadratmeter Erdoberfläche wiegt 10 Tonnen (10.000 kg). Darin sind 3 kg CO2 und bis zu 400 kg Wasser enthalten. Von diesen 3 kg CO2 sind 90 Gramm vom Menschen verursacht. Ein Kippen des Weltklimas durch CO2 ist schon aufgrund dieser Größenverhältnisse nicht möglich.

2.  Die weit verbreitete Erklärung für den Treibhauseffekt lautet folgendermaßen: in einem Glashaus erwärmt sich die Luft, da kurzwelliges UV-Sonnenlicht das Glas leicht durchdringt und dabei in langwellige Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) gebrochen wird. Diese kann jedoch wegen der unterschiedlichen Durchlässigkeit für beide Strahlungsarten die Glashülle von innen nicht mehr durchdringen.

Dies ist jedoch nicht zutreffend. Deshalb kommt der “Treibhauseffekt” auch in keinem ordentlichen Physikbuch vor. In Wahrheit beruht der Treibhauseffekt auf der verhinderten Konvektion, das heißt, dem Aufsteigen der durch die Sonne erwärmten Luft sind durch die Glashülle Grenzen gesetzt, so daß sie sich nicht mit der kühleren Umgebungsluft durchmischen kann.

3.  Der Treibhauseffekt setzt ein geschlossenes System voraus. Die Erde ist aber kein geschlossenes System, sondern zum Weltall hin offen. Millionen Autofahrer haben das schon durchexerziert: nach einer sternenklaren Herbstnacht müssen sie morgens die Autoscheiben vom Eis freikratzen, denn ohne isolierende Wolkendecke strahlt die Erde ihre Wärme direkt ins Weltall ab. Das führt uns  zum nächsten Punk.

4.  Der wirksame Wärmetransporter in der Atmosphäre ist das Wasser. Die Wirkungen der anderen Spurengase wie CO2, Methan, Ozon und FCKW sind vernachlässigbar klein.

5.  CO2 ist schwerer als Luft und kann von daher keine stabile Gashülle nach Art eines Treibhauses um die Erde herum bilden.

6.  Alle Pflanzen brauchen CO2 zum Leben. Daher werden sie in Gewächshäusern zum Teil mit CO2 begast, quasi gedüngt, weil im begrenzten Luftraum eines Gewächshauses CO2-Mangel entstehen kann. Viel CO2 bedeutet viel Pflanzenwachstum und damit viel Sauerstoffproduktion.

7.  Durch Temperaturerhöhung können die Ozeane weniger CO2 binden und entlassen dieses in die Atmosphäre. Die Zunahme von CO2 in der Erdatmosphäre ist daher eine Folgeder Erderwärmung und nicht deren Ursache.

8.  Unser Klima ist nachweislich von Warm- und Kaltzeiten geprägt. Der Wechsel von der letzten Kaltzeit zur Warmzeit wird auf 11.000 Jahre vor heute datiert. Doch wie kam es zu diesem Wechsel? Haben die Steinzeitmenschen zu viele Feuer angezündet und dadurch zu viel CO2 produziert? – Ein guter Indikator für warmes Klima ist der Weinbau. So wurde beispielsweise in der “Mittelalterlichen Warmperiode” zwischen dem 9.und 14. Jahrhundert Wein in Südschottland, Pommern und Ostpreußen angebaut. Heute liegt die Weinbaugrenze 500 km weiter südlich. Im Jahre 985 zog der Wikinger Erik der Rote von Island nach Grönland. Das “Grünland” war, wie der Name schon sagt, fruchtbares Land. Eriks Sohn Leif segelte 500 Jahre vor Kolumbus über die eisfreie Nord-Ost-Passage nach Amerika. Warmphasen sind gleichbedeutend mit Luxus und Überfluß, während Kaltphasen zu radikaler Anpassung zwingen.

Kaum zu glauben, daß unsere Bundeskanzlerin wirklich Physikerin ist!

Buchtip: Hartmut Bachmann: Die Lüge der Klimakatastrophe. Frieling-Verlag Berlin 2007, Bezug bei Arndt-Buchdienst:Tel.:04384/59700,Fax:04384/597040,e-Post:

TRIANGEL @ Juli 16, 2009

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1 Kommentar

  1. xman sagt:

    Die Sonne steuert das Klima.

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