«

»

Jul
17
2011

Gutmenschen als Totenschänder

REP(rep-bayern.de) Anlässlich der Beerdigung des in der Partei hoch verdienten Gründungsmitglieds – Oberstleutnant a.D. – Hans-Jürgen Behrens wurde im Vorfeld der geschäftsführende stellvertretende Bundesvorsitzende gebeten, für die Partei zum Gedenken an den Verstorbenen eine kurze Trauerrede zu halten. Dies sagte Johann Gärtner den Hinterbliebenen selbstverständlich gerne zu.
Vorgesehen war, dass ein Offiziersrepräsentant der Bundeswehr – wie bei derartigen Begräbnissen eines Kriegsteilnehmers und Offiziers der ersten Stunde der Bundeswehr üblich – die Abschiedsworte für diesen aufrechten Soldaten spricht.
Da Hans-Jürgen Behrens einer der ersten gewählten Kommunalpolitiker der Republikaner war und bereits 1984 für unsere Partei in den Stadtrat in Sonthofen einzog und hier in zwei Legislaturperioden sich mit seiner gesamten Kompetenz und seinem Wissen einbrachte, aber auch in vielen anderen Organisationen und Vereinen tätig war, war auch die Grabrede des Bürgermeisters vorgesehen. An dritter Stelle war für die Republikaner Herr Gärtner vorgesehen.

Die Abordnung der Republikaner stellte den mitgebrachten Kranz in der Aufbahrungshalle neben den Ehrenkranz der Bundeswehr. Dabei kam es schon zu einem Getuschel der in der Aussegnungshalle stehenden Teilnehmer der Bundeswehrabordnung. Da Herr Behrens nicht durch einen Pfarrer zu Grabe geleitet wurde, sondern dies durch eine beauftragte Trauerrednerin übernommen wurde, kam diese auf Herrn Gärtner zu und fragte noch einmal nach, ob die Republikaner am Grab sprechen würden. Der stellvertretende Bundesvorsitzende bejahte dies, da dies der Wunsch seines verstorbenen langjährigen Freundes war und die näheren Angehörigen auch wollten, dass dieser Wunsch erfüllt würde.

Nach der organisierten Trauerrede in der Kirche ging der Zug zur Aufbahrungshalle. Hier die erste Überraschung. Während der Kirche wurde einer der beiden Kränze entwendet, so dass nur der zweite Kranz der Bundeswehr am Sarg verblieben war. Der Kreisvorsitzende Streitle und der noch vorgesehene Kranzträger waren sehr irritiert, dass sie nicht – wie vorgesehen – mit der Bundeswehr den Kranz hinter dem Trauerzug zu Grabe tragen konnten. Bei der großen Abordnung der Republikaner trat nach dem Fehlen des Trauerkranzes verständliche Unruhe ein.

Aber es wurde noch beschämender, nachdem Herr Gärtner am Grab zu seinen Abschiedsworten für die Republikaner aufgefordert wurde und die Organisatorin fragte, wieso er, der ja als Dritter Redner vorgesehen war, bereits nach der Rede der Trauerrednerin sprechen sollte. Erst da erfuhren die Republikaner, dass der beauftragte Offizier der Bundeswehr und ebenso der Vertreter der Stadt keine Dankes- und Abschiedsworte sprechen würden.

Nach der Rede von Herrn Gärtner war vorgesehen, den Kranz der Republikaner niederzulegen. Gott sei es gedankt, dass Herr Streitle während der Trauerrede den gesuchten Kranz in der Friedhofshecke entdeckte. Diese Bergung des Kranzes aus der Hecke wurde von unserer Mitarbeiterin Heike Werner per Film dokumentiert, den jeder in Youtube ansehen kann. So konnte auch dieser Kranz in allen Ehren nach dem Nachruf niedergelegt werden.

Die Filmdokumentation war im Vorfeld mit den Hinterbliebenen abgesprochen und somit von diesen genehmigt. Dass eine Kamera bei der Trauerfeierlichkeit vor Ort war, führte fast zu lachhaften Szenen. Der Leiter der Bundeswehr wurde zufällig immer von einem Baum verdeckt. Nach Abschluss des Begräbnisses versuchte Herr Münzberg zu erfahren, wie der Kranz in die Hecke kam. Ein Armutszeugnis, mit dem verhindert werden sollte, dass die Träger dieses Ehrenkranzes damit am Trauerzug teilnehmen konnten. Ein Friedhofsbesucher will gesehen haben, dass der Kranz während der kirchlichen Verabschiedung in der Leichenhalle durch die Bundeswehrabteilung dort abgelegt wurde. Auch bei Ankunft der Angehörigen und der Trauergäste bei der Halle war nur die Abordnung der Bundeswehr anzutreffen. Von dem leitenden Offizier forderte Herr Münzberg Auskunft, wer von ihnen den Kranz in einer Hecke deponiert habe, aber er erhielt nur die Auskunft, dass niemand seiner Abteilung etwas gesehen hätte.

Quelle: Deutschlandecho

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://paukenschlag-blog.org/?p=3969

1 Kommentar

  1. Inbrevi sagt:

    Ich weiß nicht von wem und auf welcher Ebene dieses beschämende Rabaukenstück ausgeheckt wurde – eines wird aber auch hier wieder sichtbar:
    daß die Bundeswehr nicht nur mißbraucht wird indem sie in ferne Länder gejagt wird um dort für die imperialistischen , kapitalistischen Interessen bestimmter ausländischer Cliquen und deren willigen Handlangern aus EU und BRD den Arxxx hinzuhalten, sondern in der Heimat selbst scheuen bestimmte gekaufte hirnrissige erbärmliche Kreaturen nicht davor zurück Vertreter der Bundeswehr schamlos zu mißbrauchen um ihren Haß auf alles “RECHTE” (im doppelten Sinne) ausleben zu können.

    Hinterlasse eine Antwort

    Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

    Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>