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Aug
21
2011

Sprachpolizisten ins Taka-Tuka-Land!

NegerkönigNie war der Negerkönig so mächtig wie heute. Es muß ihm ein innerer Reichsparteitag sein, wenn er sieht, wie seinetwegen jetzt sogar Bücher umgeschrieben werden. Der Negerkönig verärgert nämlich gleich zwei Sorten von Sprachpolizisten: die Antirassisten und die Feministen.

Neger ist für die Antirassisten „Autobahn“, und das geht also gar nicht. Und die Feministen müssen einwenden, daß der Negerkönig schließlich nicht nur König über Neger, sondern auch über Negerinnen ist; abgesehen davon, daß im Matriarchat ja wohl die Neger- und Negerinnenkönigin oder, Binnen-I-korrekt, die NegerInnenkönigin das Sagen haben muß.

Jetzt meinen die Sprachpolizisten, sie hätten den Negerkönig endgültig zur Strecke gebracht. Sie kesselten den Verlag „Friedrich Oetinger“ so lange ein, bis er endlich nachgab. Der Verlag zensiert nun gegen deren erklärten Willen Astrid Lindgrens Bücher und schmeißt alle Neger und Zigeuner raus. Mit dieser ethnischen Sprachsäuberung will der Verlag angeblich dem Wunsch irgendwelcher Eltern nachkommen. Vermutlich hatten diese Erziehungsberechtigten Angst, ihr Kind könnte sie beim nächsten Sprach-Blockwart verpfeifen, wenn sie ihm etwas von Negern erzählen.

Pippi ist stolz auf ihren Negerkönig

Und so komme ich mir schon beinahe mächtig mutig vor, wenn ich meinen Kindern die Pippi Langstrumpf in der ursprünglichen Form vorlese. Dort steht nämlich: „Ihren Vater hatte Pippi nicht vergessen. Er war Kapitän und segelte über die großen Meere, und Pippi war mit ihm auf seinem Schiff gesegelt, bis er einmal bei einem Sturm ins Meer geweht worden und verschwunden war. Aber Pippi war ganz sicher, daß er eines Tages zurückkommen würde.

Sie glaubte überhaupt nicht, daß er ertrunken sein könnte. Sie glaubte, daß er auf einer Insel an Land geschwemmt worden war, wo viele Neger* wohnten, und daß ihr Vater König über alle Neger geworden war und jeden Tag eine goldene Krone auf dem Kopf trug. ‚Meine Mama ist ein Engel und mein Papa ist ein Negerkönig. Es gibt wahrhaftig nicht viele Kinder, die so feine Eltern haben!‘, pflegte Pippi sehr stolz zu sagen.“

Warum nicht gleich „König von Mallorca“?!?

Haben Sie das Sternchen bemerkt? Die lustige sprachpolizeiliche Anmerkung, die bisher schon in den Oetinger-Büchern stand, enthalte ich meinen Kindern immer vor. Aber Sie sind ja erwachsen, daher kann ich es Ihnen antun, oder Sie lesen einfach weg: „In diesem und folgenden Kapiteln wird der Ausdruck ‚Neger‘ verwendet. Als Astrid Lindgren ‚Pippi Langstrumpf‘ geschrieben hat, war das noch üblich. Heute würde man ‚Schwarze‘ sagen.“

Muß man so etwas Kindern vorlesen? Pippis Vater ein „Schwarzenkönig“? Meine Kinder würden mich für bekloppt halten!

Doch nun hat sich der Verlag, der in seinem Netzauftritt übrigens immer noch vom „Negerkönig“ spricht, eine bessere Entsprechung ausgedacht. Der Negerkönig ist tot. Es lebe der „Südseekönig“! Warum nicht gleich „König von Mallorca“?!? Mal abgesehen davon, daß es in der Südsee, also im Südlichen Pazifik, keine Neger gibt: Der Negerkönig der Herzen lebt weiter.

Astrid Lindgrens Geschichten lassen wir uns nicht von politisch superkorrekten Verlagen kaputtmachen. Geht doch ins Taka-Tuka-Land! Wir huldigen unserem Negerkönig! Und wenn Ihr ihn Roy Black nennt!

Artikel von Thomas Paulwitz in der Jungen Freiheit

Und hier noch ein nettes Lied zum Thema: "Barbara, Barbara, komm mit mir nach Afrika…!!!"

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6 Kommentare

1 Ping

  1. Tom sagt:

    Hier zeigt sich am Beispiel “Neger”, wie unsere freie zivile Gesellschaft immer mehr eingeschränkt wird. Hier deutet sich das Ende unserer Demokratie an, und das meine ich Todernst!
    Begriffe, poltische Meinungen und Anschauungen, die noch vor wenigen Jahren völlig normal und in volkes Seele beheimatet waren, werden nach und nach in kleinen Schritten erst stigmatisiert und endlich kriminalisiert.
    Wenn wir das europäische Anti-Diskriminisierungsgesetz auf dieses Thema anwenden, werden bald alle bestraft, die das Wort “Neger” in den Mund nehmen. Jeder aufrechte Bürger und Demokrat muss hier Flagge zeigen und sich nicht verstecken.

    „Ich verabscheue, was Sie sagen. Aber: ich werde Ihr Recht, es zu sagen, bis zum Tod verteidigen.” Voltaire

  2. Meckerziege sagt:

    Ich habe gerade mein Buch “Die Mischpoke und ich” im Selbstverlag (LULU) veröffentlicht und da kommen auch Negers vor, nämlich die, die im April 1945 bei uns in die Stadt einmarschierten. Und mir soll keiner mit so einer hirnrissigen Idee kommen, dass ich das ändern sollte. Da habe ich auch schon vorgebeugt mit folgendem Hinweis:

    “Und weil ich mit den schwarzen Teufeln angeben konnte und die von Stunde zu Stunde weiter und höher und schneller fliegen konnten, sind die schwarzen Teufel deshalb bei mir in der Zwischenzeit schon etwas weißer geworden und nicht nur, weil auch schwarze Kühe weiße Milch geben. Und die Teufelshörner wurden auch immer kleiner und waren am Ende nur die krausen schwarzen Haare auf den Köpfen von den Negers und man dieses Wort damals auch noch sagen durfte genauso wie Zigeuners und das nicht verboten war wie heutzutage.

    Das wäre ja auch ein schöner Witz gewesen, wenn ich was von fliegenden Farbigen erzählt hätte und keiner hätte gewusst, von was ich da rede und vielleicht hätten sich die Leute gedacht, dass ich ein Fieber habe und etwas irre rede.
    Ja so ändern sich Zeiten und Wörter.”

    Und Zigeuner kommen selbstverständlich auch vor – nun gerade !

  3. Hotzenplotz sagt:

    Es ist sehr schade wie unsere doch sehr schöne Sprache verhunzt werden soll. Die Ökofaschisten, die sich hier betätigen, haben aber offenbar nichts besseres zu tun. Was wollen die / wir denn alles noch verfälschen? Diese “PC-Kultur” wird uns nicht weiterbringen – nur der vernünftige und höfliche Umgang miteinander. Ich werde mir meine Sprache jedenfalls von Keinem bemängeln lassen und lese derartige Literatur mit meinen Neffen stets im Original!

    Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe……

  4. Bin ich bekloppt? Oder die Anderen? sagt:

    In jedem Kindergarten der DDR gab es auch Negerpuppen zum Spielen. Die Bezeichnung Neger war vollkommen ok. Es gab Negerküsse zu essen, usw.

    Neger und Zigeuner waren wertfreie Bezeichnungen.

    Wir hatten auch keine Angst vor Zigeunern. Warum auch? Mir schien ein Zigeunerleben sehr erstrebenswert. Das hatte so einen Hauch von Freiheit und Lagerfeuerromatik.

    Heute hab ich Angst vor Politikern, die das Volk wählt, welche aber auf der Gehaltsliste von multinationalen Konzernen stehen.

    Und ich hab Angst vor diesen PC-Menschen, die dem Volk ihre Rede- und Denkfreiheit nehmen wollen.

    Manchmal wünschte ich mir, ich hätte den Mut ein Zigeuner zu sein. Wenn es einem mal wieder zu eng wird, dann die Sachen auf den Wagen und weg….

    Aber meine gedankliche Zigeuner-Freiheit lass ich mir nicht nehmen….

  5. Wotan666 sagt:

    Negerkuss > Schokolade überzogener Schäumling! Damit ist klar, was sich im Immigranten aus afrikanischer Produktion befindet, oder? Das ganze ist nur noch KRANK > Hirnfürze von PSYCHOPATHEN!

  6. Horstausnforst sagt:

    Hallo,

    politische Korrektheit nimmt wohl immer wahnsinnigere Züge an. Wie soll denn eines Tages z.B. die Zigeunersoße heißen? Vielleicht „ Soße nach Rotationseuropäischer Art“ ? Seien wir gespannt wie es weitergeht.
    Ach und kennt noch jemand Hans Albers Lied vom Nigger Jim?

    Mit freundlichen Grüßen

  1. Der Neger ist „tot“, es lebe der Neger….. « Der Honigmann sagt… sagt:

    [...] Sprachpolizisten ins Taka-Tuka-Land! [...]

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