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Okt
13
2011

Buchtip: Die letzten Tage von Kolberg

KolbergKampf und Untergang einer deutschen Stadt im März 1945

überarbeitete, korrigierte und wesentlich erweiterte Neuauflage

Preis: 16,80 Euro

Als am 4. März 1945 die sowjetischen Truppen vor den Toren Kolbergs standen, begann ein an Härte kaum zu übertreffender Verzweiflungskampf der nur rund 3300 Soldaten unter Führung des Festungskommandanten Oberst Fritz Fullriede gegen eine vielfache Übermacht der russischen und polnischen Verbände.

Kolberg – diese seit 700 Jahren deutsche Hafenstadt in Hinterpommern – war im März 1945 von Flüchtlingen aus West- und Ostpreußen überfüllt. Nur eine zähe und aufopferungsvolle militärische Verteidigung von Stadt und Hafen bot den Bewohnern, Flüchtlingen, Verwundeten und Soldaten die Aussicht, über See zu entkommen und dem Schicksal von Gefangenschaft, Deportation und der Willkür unbarmherziger Sieger zu entgehen.

Während der vierzehntägigen Belagerung und der erbarmungslosen Kämpfen um jeden Stadtteil und jeden Straßenzug gelang die Rettung von 70000 Zivilisten. 2000 überlebende Verteidiger Kolbergs konnten schließlich in den frühen Morgenstunden des 18. März eingeschifft und in Richtung Westen abtransportiert werden. Zurück blieb eine völlig niedergebrannte und verwüstete Stadt.

Der Autor:

Dr. phil. Johannes Voelker (geb. 23.9.1884, gest. 6.2.1958), Historiker und langjähriger Oberlehrer am Domgymnasium in Kolberg, flüchtete am 4. März 1945 mit seiner Familie zu Fuß aus seiner Heimatstadt Kolberg, wurde jedoch von den Russen überrollt und im Dezember 1945 von den Polen ausgewiesen. Nach dem Krieg fand er wieder eine Anstellung als Pädagoge in Stade und gründete 1946 den Verein der Kolberger.

Bestellbar z.B. HIER

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3 Kommentare

  1. Gungnir sagt:

    Der Opa meines Arbeitskollegen stammte aus Kolberg und ich werde ihn auf dieses Buch aufmerksam machen.

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

  2. von Weizsäckers Befreiung sagt:

    8. Mai 1985 im Bundestag
    Richard von Weizsäcker bezeichnet den 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung.

    Weizsäcker hat als Angehöriger der Wehrmacht das eingeschlossenen
    Ostpreußen vorzeitig verlassen. ( warum, auf welche Grundlage ???)
    Später ist er in seiner Heimat verschwunden.
    http://www.jf-archiv.de/archiv07/200723060153.htm

    Meine Frage:
    Warum hat sich von Weizsäcker in Ostpreußen nicht von
    den Russen befreien lassen ?

  3. Eso-Vergelter sagt:

    Der 2. Weltkrieg ist noch nicht zu Ende. Nach 1945 kämpften die Moslems weiter gegen die Russen. Die Afghanen besiegten schließlich die Russen. Heute gibt es einen starken Bevölkerungsrückgang in Russland. Alle charakterlosen Russen werden sterben. Nur eine Minderheit wird überleben; nämlich die ökologischen Russen.

    P. S.: Der nächste Terroranschlag außerhalb Afrikas und Vorderasiens ereignet sich wahrscheinlich in Mumbai bzw. Umgebung. Und der nächste RECHTE Terroranschlag ereignet sich wahrscheinlich in London oder Leeds bzw. Umgebung.

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