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Jul 18 2012

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Hartz IV für Asylbewerber?

(PAZ)Obwohl die Kosten für Asylbewerber aufgrund der steigenden Zahl nach Deutschland Flüchtender seit 2010 steigen, fordern Flüchtlingshilfeverbände wie „Pro Asyl“ mehr Geld für Asylbewerber. In diesem Jahr hat der Krieg in Syrien für einen neuen Flüchtlingsstrom gesorgt. Allein in Hamburg hat sich die Zahl der Asylbewerber aus Syrien in den vergangenen Monaten verdoppelt. Die Kosten für die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern betrugen laut Statistischem Bundesamt 2010 mehr als 815 Millionen Euro.

Asylanten kommen

Unsere neuen “Mitbürger” – wir zahlen…

Zur Zeit ist beim Bundesverfassungsgericht ein Verfahren anhängig, bei dem es darum geht, die Sozialleistungen für Asylbewerber denen von Hartz-IV-Empfängern gleichzustellen. Flüchtlinge müssen in Deutschland mit 225 Euro pro Monat auskommen, die zumeist in Sachleistungen gezahlt werden, etwa 40 Euro bleiben als Taschengeld. Ein Hartz-IV-Empfänger erhält einen Regelsatz von 364 Euro pro Monat. Gegen diese Ungleichbehandlung hatten ein Kurde, der 2003 aus dem Irak geflohen war, und ein heute 14-jähriges Mädchen aus Nigeria, das inzwischen Deutsche ist, geklagt. Sie fühlen sich durch das gültige Asylbewerberleistungsgesetz diskriminiert, obgleich die meisten anderen europäischen Länder Flüchtlingen weniger zahlen.

Das Gesetz trat 1993 in Kraft. Damals ging es der Bundesregierung darum, die hohe Zahl der Flüchtlinge, die 1992 mit 440000 Anträgen einen Rekord erreichte, einzudämmen. In den Folgejahren nahm der Flüchtlingsstrom in die Bundesrepublik deutlich ab.

Seitdem wurde das Asylbewerberleistungsgesetz nie geändert. Vor allem der seit damals nie angepasste Leistungssatz gibt Anlass zu Kritik, denn in den vergangenen 19 Jahren stiegen die Kosten um rund 30 Prozent. Es liegt nun an Karlsruhe, darüber zu entscheiden, ob 225 Euro für ein menschenwürdiges Existenzminimum ausreichen. Es ist davon auszugehen, dass das Bundesverfassungsgericht eine Erhöhung des Regelsatzes befürworten wird. Nach Schätzungen der Richter sind in Deutschland rund 130000 Menschen davon betroffen.

Das Problem bei der Anwendung des Asylbewerberleistungsgesetzes ist, dass dieses ursprünglich nur für Flüchtlinge während des Asylverfahrens galt, die Regelung aber auf Menschen ohne dauerhaftes Aufenthaltsrecht ausgedehnt wurde. Zwei Drittel der 130000 Asylbewerber leben seit mehr als sechs Jahren in Deutschland. Diese Menschen sollten abgeschoben werden, da ihre Herkunftsstaaten sie aber nicht aufnehmen, bleiben sie auf unbestimmte Zeit.

Die Folge: Der Steuerzahler muss für Unterkunft, Kleidung und Essen aufkommen, weil diesen Ausländern die Aufnahme einer Arbeit oft verwehrt bleibt. Laut Gesetz dürfen geduldete Ausländer nur dann beschäftigt werden, wenn die Stelle nicht mit einem Deutschen besetzt werden kann. Besonders prekär stellt sich die Lage in Berlin dar, wo 20000 gemeldete Asylbewerber leben, die eigentlich abgeschoben werden müssten.

Im Jahr 2002 hat Berlin über 140 Millionen Euro an geduldete Ausländer gezahlt. Eine Neuregelung des Aufenthaltsrechts könnte dafür sorgen, dass diese geduldeten Asylbewerber durch Arbeit zum Steueraufkommen beitragen können. Hartz-IV-Empfänger haben nämlich in der Regel während ihres bisherigen Arbeitslebens in die Sozialsysteme eingezahlt.


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11 comments on “Hartz IV für Asylbewerber?

  1. Guten Tag liebe NachdenklichBerlin=erin,

    es ist für mich eine Selbstverständlichkeit alle hier geposteten Kommentare zu lesen, soweit meine schon recht müden Äuglein, das Lesen vor dem hinterleuchteten Bildschirm zulassen. ;-)
    Ich darf noch einmal wiederholen: Ihr Kommentar fasst alle Widerwärtigkeiten in dieser Sache so trefflich zusammen!
    Es ist in der Tat eine Unglaublichkeit, wenn man in den Systemmedien, knapp nach Bekanntwerden des „Spruchs aus Karlsruhe“, die nächste Ungeheuerlichkeit vernehmen muß, nämlich das im Reichstag ein Eilantrag zur Behandlung dieses Themas eingeräumt wird.
    Wie viel ungenützte Zeit verstrich, bis sich eben dieser „Bundestag“ über eine „Aufstockung“ der AlG II Beträge, zur Beratung bereitfand. Wie lange, und um wievielmehr an unerträglichen Debatten – im sogenannten Parlament und in der Medien-Öffentlichkeit – hat es gedauert, bis man eine 5 Euro-Aufstockung für die AlG II Empfänger „durchgesetzt“ hatte?
    Es ist, als wolle man uns auch noch mit allen „Rechtsstaatlichen Mitteln“, eine Ohrfeige nach der anderen verabreichen, unglaublich!

    Beste und liebe Grüße aus dem „Hanseatischen“

    AeltererKnecht

    • Werter AeltererKnecht,

      ich danke Ihnen für die mir entgegen gebrachte Wertschätzung. Dies ist mitnichten eine Selbstverständlichkeit und bestärkt mich auf meinem Weg. Ihren Worten stimme ich vollumfänglich zu.
      Das Handeln der Politiker in dem Land in dem ich geboren wurde, empfinde ich schon seit langem als Ungeheuerlichkeit und Verrat am eigenen Volke, spricht es doch Bände wie viel ihnen selbiges wert ist. Es macht mich ungeheuer wütend, dass es keine bemerkenswerten Reaktionen der Bevölkerung darauf gibt…würde es doch reichen einfach mal ein Kreuz an der richtigen Stelle zu machen. Stattdessen versinken sie in einer tiefen Lethargie und sind selbst blind für den eigenen nahenden Untergang. In unserem Land arbeiten Medien und Politik leider so Hand in Hand, dass es wahrlich unmöglich scheint, das Volk aus dem politisch gewollten und denen der Deutungshoheit mächtigen, inszenierten Tiefschlaf zu erwecken. Doch ich werde nicht aufgeben! Ich bin dankbar, dass sich einige unabhängige Blogs und Medien gegen den Mainstream wenden und unermüdlich versuchen, die Menschen doch noch aufzuwecken.

      Besten Dank nochmals und viele Grüße aus Berlin
      Nachdenklich(e)Berlin(erin) ;)

  2. Vielen Dank, meinen Vorrednern… Ihr sprecht mir aus der Seele. In einem anderen Threat habe ich eine Auflistung folgender Komentare von unseren Politikern gefunden, die ich euch nicht vorenthalten möchte:

    ———————————————————————————————————————————————————–
    „Deutschland verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.” – Jürgen Trittin

    „Ich wollte, daß Frankreich bis zur Elbe reicht und Polen direkt an Frankreich grenzt.“ – Sieglinde Frieß, Bündnis90/Die Grünen

    „Deutschland muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.” – Joschka Fischer

    „Es geht nicht um Recht oder Unrecht in der Einwanderungsdebatte, uns geht es zuerst um die Zurückdrängung des deutschen Bevölkerungsanteils in diesem Land.” – Vorstand Bündnis90/Die Grünen

    „Die Frage, [ob die Deutschen aussterben], das ist für mich eine, die ich an allerletzter Stelle stelle, weil dieses ist mir, also so wie sie hier gestellt wird, verhältnismäßig wurscht.“ – Renate Schmidt SPD

    “Deutsche Nation, das ist für mich überhaupt nichts, worauf ich mich positiv beziehe – würde ich politisch sogar bekämpfen.” Franziska Drohsel, SPD

    Sinngemäß: Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir den Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.

    Daniel Cohn-Bendit, Bündnis90/Die Grünen

    ———————————————————————————————————————————————————–

    Das einzige, was mir dazu noch einfällt, ist die Frage, wieso solche Leute unser Land überhaupt “regieren” dürfen…?

  3. Bester NachdenklichBerlin,
    mit Interesse habe ich Ihren Aufsatz gelesen und wie ich meine, haben Sie es ganz und gar nicht nötig, im Vorhinein um Nachsicht zu bitten!
    Jeder einzelne Satz spricht eine bittere Wahrheit, einen Tatbestand an, einen Tatbestand, den jeder der mit offenen Augen und beseelter Brust durch diese Lande geht, schon so oder so ähnlich konstatiert haben mag.
    Die Unverschämtheit an der Sache sind die absolut gehirngewaschenen Gutmenschen und die Volkszertreter, denen es gelinde gesagt: am Anus vorbei geht, wie die Eingeborenen leben, oder besser dahinvegetieren müssen. Da ist nicht das mindeste Interesse für eine soziale Gerechtigkeit vorhanden. Man spürt direkt aus dem nichtvorhandenen Interesse heraus, daß das deutsche Volk ausgerottet werden soll.
    Da mag man denen, die dieses alles bewirken, ein schönes Leben in Gemeinsamkeit mit den „neuen Deutschen“ wünschen, wir werden uns so langsam aber sicher „verabschieden.“ Es mag sein, daß die, die diesen großen Plan verfolgen, der Meinung sind, daß man deutsche Tugenden – noch sind sie vorhanden – das man ohne diese weiterhin die bestehen kann. Wie sagt der Spruch der Cree – Indianer so treffend: „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist – und ich darf einfügen – der letzte Deutsche ausgerottet ist, der letzte Asylbewerber stattdessen installiert ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“

    Beste Grüße

    • Guten Abend AeltererKnecht,

      vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, um meine Gedanken zu diesem Thema zu lesen. Wie nun bekannt geworden ist, haben die “armen Wirtschaftsflüchtlinge” ja nun Dank unseres Grundgesetzes ihr höheres Taschengeld zugesprochen bekommen. Der Staat hat jedem ein Existenzminimum zu garantieren, vernahm ich aus den Medien. Was braucht es der Worte mehr. Das ist DER Freibrief fürs Schlaraffenland. Der gilt natürlich nicht für Deutsche, die hier leben und unter dem Existenzminimum leben müssen.

      Beste Grüße aus Berlin!
      (“Die”)NachdenklichBerlin

  4. Dazu habe ich schon mal meine Meinung kund getan und ich hoffe mir sei verziehen, wenn ich sie hier einfach mal hineinkopiere. Als ich dies vor einigen Tagen schrieb, habe ich es nicht für möglich gehalten, dass das Grungesetz dafür herhalten muss, dass Wirtschaftsflüchtlinge hier in Deutschland vollumfänglich alimentiert werden und zwar ohne Gegenleistung. Ich möchte nicht wissen, wie viele sich zu unserem Grundgesetz, unserer Sprache und unserem Land bekennen, dass sie aushält.

    Asylbewerber fordern höheres Taschengeld und meine Gedanken dazu:

    Ich denke über eine dürre Zeitungsmeldung nach, die vor einigen Tagen durch die Gazetten ging: Deutschland ist das Land, dass die meisten Flüchtlinge/Asylbewerber aufgenommen hat.

    Erst ging ich davon aus, dass diese Meldung zufällig, faktisch aus Versehen auftauchte, aber nur so lange bis in den darauf folgenden Tagen erst häppchenweise und nun Medien überschwemmend auftaucht, wie arm dran doch diese Wirtschafts…oh Verzeihung, „normale“ Flüchtlinge/Asylbewerber sind. Kein Medium, dass nicht mitleidstriefend über diese armen Menschen berichtet. Die hier unter elendigen und erbärmlichen Bedingungen vor sich hin vegetieren müssen. Erhalten sie doch neben Sachleistungen für Ernährung, Körper- und Gesundheitspflege kostenlosen Gebrauchs- und Verbrauchsgütern, eine warme Unterkunft inklusive Warmwasser und Heizkosten und Wertgutscheinen nur ein erbärmliches Taschengeld. Das geht ja so gar nicht. Schließlich haben sie viele Länder durchquert um ins Schlaraffenland zu gelangen und außerdem `zig Tausende an Schlepper gezahlt und hier werden sie nicht gebührend finanziell dafür entschädigt. So geht das ja nicht liebes Deutschland!

    Deshalb lief nach der Meldung über die vielen Flüchtlinge wie erwartet sofort eine mediale Empörungsmaschinerie an: Flüchtlingsräte und andere linke Lobbyisten und unerträgliche Gutmenschen laufen Sturm und die Medien tragen selbigen gern und bereitwillig weiter. Eine Empörungswelle entsteht, der sich natürlich niemand entziehen kann. Die dürre Meldung ist Geschichte, jetzt geht es nur noch um die armen Flüchtlinge, deren Taschengeld einfach zu niedrig ist.

    Passend dazu natürlich hört man aus Karlsruhe, dass das so nicht geht und selbstverständlich werden unter anderem massenhaft Gemeinden an den Pranger gestellt, die sehr viel Geld nicht für die Wirtschafts- ähm armen Asylbewerber ausgegeben haben sollen, sondern diese einfach für andere Dinge verwendet haben sollen.

    Empörungsfanatiker laufen Sturm. Ich bin gespannt, was da noch so alles ans Tageslicht kommt, um uns Bürgern schmackhaft zu machen, dass Personen, die sich von Schleusern hierher bringen lassen , noch mehr Geld hinterhergeworden wird.

    Nein ich finde nicht, dass meine Einstellung unmenschlich ist, denn wir haben hier genug eigene Baustellen und Probleme, für die keinerlei finanzielle Mittel mehr zur Verfügung stehen.
    Hier in Deutschland-Schlaraffenland haben wir Kinder – Alters- und Bildungsarmut. Um nur 3 Dinge von unzähligen zu nennen.

    Gibt es einen Alten oder Kinderrat? Einen der laut für die Bürger des Landes spricht? Nein! Keiner kümmert sich um das eigene Volk. Kinder, Alte und Arme haben keine Lobby, keine Vertreter jetzt, die laut aufschreien: ‚hier wir sind da, schaut auch auf die Sorgen der eigenen Bürger, ihnen geht es schlecht….’

    Ein Beispiel: Die alten Menschen im Land, die Rentner. Alte Menschen, die abends im Dunkeln sitzen, weil sie kein Geld mehr für Strom haben, die im Winter frieren müssen. Weil die Heizkosten ins Unermessliche steigen, die im Supermarkt zitternd ihre letzten Cents zusammenklauben, und überlegen, ob sie sich das billige Toastbrot und die billige Schmierwurst auch wirklich „gönnen“ können.

    Keiner spricht für sie und wenn es wirklich mal passiert wird es hingenommen. Es ist Gewohnheit, ja die Altersarmut so ist es eben. Es ist eine Schande und ich schäme mich zutiefst, dass man hier in Deutschland schon so weit ist, dass Altersarmut der normale Sprachgebrauch ist. Dieses Wort dürfte es gar nicht geben, nicht für Menschen, die dieses Land aufgebaut haben. Die ihr Leben lang geschuftet haben. Das ist unfassbar!

    Keiner spricht angemessen und vehement für sie, keiner ändert etwas daran. Sie sind eben einfach nur alt und schwach. Man braucht sie nicht mehr. Sie sind eine Last. In den Reihen der Tafeln und Suppenküchen findet man sie nicht, sie schämen sich, dass sie nach einem arbeitsreichen Leben keine Mittel mehr für ihre Grundbedürfnisse haben. Sie haben nicht genug zu essen! Das gab es schon mal. Aber im Jahr 2012? In Deutschland?

    Ich selbst habe hier in meinem Bezirk beobachtet, wer zur Lebensmittelverteilung geht. Mit Grauen habe ich gesehen, dass viele Personen sind, die weder alt noch krank wirken. Eher sehr vital, mit reichlich Taschen ausgrüstet und auch einige mit Bierflaschen in der Hand, die sich nach dem Empfang der Lebensmittelspenden gern auch mal in den Imbiss nebenan setzen und dort erst mal speisen, natürlich inklusive einem gepflegten alkoholischen Getränk. Jeden Mittwoch. Es sind Personen darunter, die die Forderungsmentaliät perfektioniert haben.

    Vielleicht sind auch wirklich Menschen darunter, die unverschuldet arm sind. An diese eine Bitte: Nehmt meine Worte nicht persönlich, denn ich kann nachvollziehen, wie schwer es für Manchen ist, sich dort , ausgerechnet dort! einzureihen um überleben zu können. Aber es ist meinen Beobachtungen zu Folge eine verschwindene Minderheit.

    Alte Menschen sah ich dort noch nie! Vielleicht ist es an anderen Ausgabestellen anders, aber ich
    befürchte eher nicht.
    Auch ich selbst würde mich dort niemals anstellen, denn das letzte bischen Würde aufzugeben, käme für mich nicht in Frage. Zudem habe ich viel gehört und gelesen über Tafeln und das Verteilungsgebahren und wer dort das Sagen hat. Mehr muss ich dem nicht hinzufügen.

    Nun muss ich wieder zum einen Bogen spannen zum Anfang meiner Gedanken. Viele Fragen und Gedanken spuken durch meinen Kopf:

    Wer sorgt für die alten und kranken Menschen? Wer sorgt dafür, dass genug für Strom, warmes Wasser und Heizung haben? Wer sorgt sich um sie und dafür, dass sie medizinisch notwendige Versorgung erhalten? Wer zahlt ihre Gebrauchs und Verbrauchsgüter. Wer kocht für sie? Wer sorgt dafür, wenn sie „altersarm“ sind???

    Niemand! Es ist ja kein Geld da. Sie sind und bleiben sich selbst überlassen. Sind wir schon so unmenschlich, dass wir das dulden (müssen)? Die Generation der Alten, vor denen man Respekt haben muss!!! Sie sind auf sich gestellt, das spricht nicht gerade für unser Land. Viele entziehen sich dieser unwürdigen Situation freiwillig aus Verzweiflung. So etwas darf es nicht geben. Aber es ist Realität im Jahr 2012 in Deutschland. Sie haben keine Lobbyisten, sie sind alt und keiner braucht sie mehr und es ist gut, wenn sie ruhig sind. Keine Empörungsmaschinerie läuft laut krakeelend landauf, landab. So wie für die Personen, die in den meisten Fällen ohne Not ihr Land verlassen um in die soziale Hängematte zu plumpsen und wir haben gefälligst für ihr Wohlbefinden aufzukommen. Basta! Das ist eben so, weil wir „das Deutschland„ sind…ja eben genau „DAS Deutschland!“ eben. Ihr wisst schon das Böse…damals und so. Ich kann es echt nicht mehr hören und auch nicht solch hirnlosen Sprüche wie „…zeige mir, wie Du mit Deinen Flüchtligen umgehst….“ Das ist komplett hirnloser Schwachsinn von Gutmenschen so oft ausgekotzt, dass ich es nicht mehr hören mag. Zeigt mir doch mal wie andere Länder mit Wirtschaftsflüchtlingen umgehen?
    Warum kommen denn die meisten nach Deutschland (das als Paradies angepriesen wird und das ist Fakt!) und warum tun wir uns damit keinen Gefallen. An die Gutmenschen: Das werdet Ihr mit Sicherheit bald merken!

    Wie wäre es denn mit: Zeige mir wie Du mit denen umgehst, die Dein Land aufgebaut haben…. oder wie Du mit denen umgehst, die einmal dafür sorgen sollen, dass es nicht untergeht. Unseren Kindern!“ beispielsweise???

    Stattdessen wird darüber lamentiert, dass doch bitteschön wenigstens jeder Flüchtling eine Wohnung zu bekommen hat und dass Asylbewerberheime unmenschlich sind. Für mich sind die nicht unmenschlich, denn sie bedeuten Wärme, Essen, Sicherheit, Licht, warmes Wasser aus der Wand, Hausrat und rund um die Uhr Gutmenschen, die einen betreuen. Alles Dinge, die die Flüchtlinge vorher nicht hatten. Alles Dinge, die viele Menschen hier in Deutschland nicht haben, wobei ich wieder bei den Rentnern angelangt bin.

    Statt dankbar zu sein für Sicherheit und Rundumversorgung, schlägt uns Undankbarkeit entgegen. Unbegreiflich! Alles was sie hier haben ist mit Sicherheit, verglichen mit ihrem vorherigen Leben vermutlich purer Luxus. Luxus von dem andere wie die von Altersarmut betroffenen Menschen in unserem Land nur träumen können.

    Stattdessen sehe ich immer öfter, wie diese alten Menschen verschämt in Mülleimern nach Pfandflaschen kramen. Erschreckend und beschämend. Ebenso beschämend ist es, wenn diese Menschen bis an ihr Lebensende arbeiten müssen, um überleben zu können. So ist das nicht vorgesehen. Irgendwann sollte man seine Hände in den Schoß legen dürfen und von seiner Hände Arbeit auch leben können. Schließlich hat man viele Jahre dafür eingezahlt. Eingezahlt in das Geldfass ohne Boden. „Die Rente ist sicher“ ja ja….Von wegen.

    Was mich außerdem empört: Asylbewerber/Flüchtlinge sollen nun genauso viel erhalten wie ein arbeitsloser Bürger mit deutschem Pass. Ja liebe Empörer, noch sind wir hier in Deutschland!

    Also der Flüchtling, der meist ohne Not seine Heimat verlässt um in das vielgepriesene Paradies D zu kommen wird einem Menschen, der hier arbeitslos geworden ist gleichgestellt.

    Es gibt da aber ein paar entscheidende Unterschiede: Der deutsche Arbeitslose hat neben Rechten auch viele Pflichten. Der Flüchtling hat „nur“ das Recht auf Wohnraum, Sachleistungen, Ernährung, Unterkunft und Heizung, Gebrauchs und Verbrauchsgütern, Kleidung, Möbel…etc. ohne Gegenleistung oder welche Pflichten hat er?

    Ja so ist das hier bei uns, das ist Deutschland im Jahre 2012. Herzlich willkommen im Schlaraffenland. Machen Sie es sich bequem und bald gibt es noch mehr Geld. Allerdings nur für Menschen, die von draussen kommen bitteschön. Dafür wird in Karlsruhe schon gesorgt werden.

    Hereinspaziert und gute Nacht Deutschland!

  5. Tja lieber Bernd, lieber Batt,
    just Heute jubeln die System-Medien über den Spruch aus Karlsruhe.
    Der Zahlbetrag zur Sicherung des Lebens ins Deutschland, für „Asylbewerber“, ist nicht Verfassungskonform. Mit anderen Worten: Asylis müssen zwingend dem Deutschen AlG II-Empfänger gleichgestellt werden, weil es sonst ein „grobes Unrecht“ den Asylbewerbern gegenüber ist, tja.
    So weit, so ungut! Der Deutsche, der möglicherweise oder ganz sicher sogar, viele Jahre ins „Sozialsystem eingelöhnt“ hat, darf dem Asylanten nicht bevorteilt werden. Was für ein U n r e c h t ist denn das?
    Alles dieses ist Bestandteil eines großen Planes, der seit 1945 in die Tat umgesetzt, heutigen Tages kurz vor dem Totalvollzug steht.
    Wir stehen kurz vor dem Ende des heimlichen Morgenthau-Planes, der unter dem Deckmäntelchen des Marshal-Plans daherkommt.
    Sie haben völlig recht damit, wenn Sie fordern, daß die Asylanten gefälligst froh und dankbar zu sein hätten für das, was wir erwirtschaftet haben. Nur leider ist die Zielsetzung des großen Planes eine ganz andere. Wir durften nach dem Krieg alles aus eigener Energieleistung wieder aufbauen – ich selbst habe als 13jähriger noch Steine geklopft – und dafür gab man uns den heuchlerischen Wohlstand, das Wirtschaftswunder und eben genau dieses hat die Deutschen blind gemacht! Blind für jegliche Tatsächlichkeit, blind für die Wahrheit.
    All diese verquasten Einzelbestandteile, über die die PAZ in ihrem Aufsatz berichtet, sind mit Absicht verwirrungsstiftend abgefasst.
    Solange wir Deutschen aber immer noch ein Volk und Land im „Unfriedenszustand“ sind, solange haben wir auch kein souveränes Recht auf originäre Rechtsstaatlichkeit.
    Heute glaubt jeder – ausgenommen alle hier – das Deutschland eine nur 12 jährige Ge chichte ( á la Kohl) hätte, und sagt man etwas gegen die Mißstände, wie diesen hier, ist man per se ein NAZI.
    Man mag meine Verbitterung unschwer aus meinen Zeilen herauslesen, gleichwohl habe ich nie aufgehört „wahre Wahrheiten“ an- und auszusprechen. Vielmehr habe ich immer noch die starke Hoffnung, daß ich ein gutes Ende für uns alle Deutschen erleben kann, toll wär´s!
    Mit besten patriotischen Grüßen
    AeltererKnecht

  6. Man muß sich wirklich beherrschen um nicht ausfallend zu werden. Unglaublich…. also Gleichstellung mit Leuten, die jahrzehntelang in die Sozialsysteme einbezahlt haben! Pfui Deibel, ihr Rechtsverdreher und Politiker….

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  9. Ich glaub, denen geht´s wohl zu gut! Die sollen lieber froh sein, das sie überhaupt her sein dürfen! Wieso bekommen die überhaupt “Taschengeld”? Geld, das wir durch unsere arbeit erwirtschaftet haben… :-(

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