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Sep 11 2012

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Einmal mehr: CDU schießt konservative Politikerin ab

LudwigEinmal mehr hat die CDU bewiesen, daß Konservative in kein Zuhause in dieser Zeitgeistpartei haben. Saskia Ludwig – um sie geht es hier -  hat ihren Rücktritt als Fraktions- und Parteichefin der Brandenburger CDU erklärt. Das teilte CDU-Generalsekretär Dieter Dombrowski mit. Er soll auf Wunsch des Fraktionsvorstands den Vorsitz der Fraktion übernehmen.

Zuvor hatte es in der Fraktion hinter verschlossenen Türen eine Probeabstimmung gegeben. Das Meinungsbild sei in der Aussprache eindeutig gewesen, hieß es aus der Fraktion. Zwei Drittel der CDU-Abgeordnete hätten für Ludwigs Rücktritt gestimmt. Nach Tagesspiegel-Informationen ging das Testvotum in der 19-köpfigen Fraktion mit 14 zu 5 Stimmen gegen Ludwig aus.

Am Mittag wurde die Fraktionssitzung dann nach mehrstündiger Debatte unterbrochen. Ludwig lehnte allerdings beim Verlassen des Fraktionssaals jeden Kommentar ab und zog sich mit ihren engsten Mitarbeitern und Vertrauten zur Beratung zurück. Dann entschied sie sich, von ihren politischen Ämter zurückzutreten.

Der Vorstand der CDU-Landtagsfraktion hatte Ludwig am Montag das Misstrauen ausgesprochen. Zudem forderten vier mächtige Landräte mit CDU-Parteibuch Ludwigs Rücktritt als Landesparteichefin. Grund sind die zuletzt immer schärfer gewordenen Attacken Ludwigs auf die rot-rote Landesregierung, Brandenburger Journalisten, wiederholte Beiträge in der„Junge Freiheit“.

Darin hatte Ludwig Brandenburger Journalisten und Medien eine falsche und gelenkte Berichterstattung vorgeworfen, die von der SPD-Staatskanzlei gesteuert sei – nicht ohne Grund!

Ludwig hatte zudem versucht, sich als Sprachrohr des rechtskonservativen Lagers in der CDU zu etablieren. Sie kritisierte Bundeskanzlerin und CDU-Chefin Angela Merkel und war ihr eine rein „technokratische Führung“, den „Linksruck“ in der Union und „das Lossagen von allen klassischen konservativen Werten“ vor. Ludwig forderte, die Union müsse sich auf ihre konservativen Werte berufen und eine „moralische Erneuerung auf Grundlage von Familie, Kirche und Heimat“. Und das geht in der CDU von heute nun schon gar nicht!

Hier Frau Ludwig zum Thema Presse – und Meinungsfreiheit

 


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3 comments on “Einmal mehr: CDU schießt konservative Politikerin ab

  1. Saskia sieht sehr gut aus, hat einen klaren analytischen Verstand, ist im besten Sinne wertkonservativ und somit das ideale Feindbild der Linken und der ideologisch gleichgeschalteten pseudokonservativen Schwachmaten!

    Saskia laß Dich nicht unterkriegen, Gungnir!

  2. Die CDU hat es wieder einmal bewiesen, daß sie nicht die politische Heimat eines konservativ- national denkenden Menschen sein kann! Rechts von uns ist die Wand, daß war einmal! Wenn es gelingt die nationalen Kräfte endlich zu bündeln, werden wir dem Rest das fürchten lehren!

    Mit patriotischem Gruß Gungnir

  3. Na, das paßt ja wieder mal wie die Faust aufs Auge: Ein positives Verhältnis zur JUNGEN FREIHEIT, und schon ist man – nicht nur für die heutigen (Unions-)Parteien – erledigt. Ähnliche „Offenheit“, nach viel weiter links bzw. für Ausländerüberfremdung , wird hingegen unter Überschriften wie “Toleranz” u.ä. gefördert, noch dazu mit viel Steuerzahler-„Staatsknete“. Jedenfalls sollte nun auch der Naivste mit konservativen, freiheitlichen und/oder patriotischen Grundeinstellungen begriffen haben, daß von diesen Unionsparteien, ihren noch so konservativen Kreisen und Wählertäuschungs-Beauftragten, (genauso wie auch von der FDP!) nichts. aber auch gar nichts zu erhoffen ist!

    Auch Abspaltungen von diesen Parteien haben sich als unfähig erwiesenman denke nur an Gruhl, Hohmann, Nitzsche, Stadtkewicz ….oder Zoglmann, Bahner, Brunner, Kappel….
    Gründungen neuer Rechtsparteien scheitern auch regelmäßig, zumeist schon mangels Masse. Personell, finanziell.
    Oder weil sie sich dem System, wie z.B. die „Freien Wähler“, schon am Anfang bis zur Selbstaufgabe angepaßt haben, keine „rechtere“ Politik wollen, nur wohldotierte Plätze am Futtertrog.
    Manche meinen auch, mit besonders gezeigter US-Freundlichkeit, Israelfahnen und Reisen nach Jerusalem und/oder Vorzeige-Ausländern in der ersten Reihe, der Faschismuskeule ausweichen zu können, beim herrschenden System doch noch Anerkennung zu finden, so wie mit umgekehrtem Vorzeichen seinerzeit die GRÜNEN, LINKEN oder jetzt PIRATEN.

    Schließlich gibt es auch noch die ewigen Parteiengründer, Gschaftlhuber und Vereinsmeier, von denen kaum Konstruktives zu erhoffen ist, sich nur selbst darstellende Psychopathen, Zwangsneurotiker oder aber Abtrünnige. Renegaten, denen ihre Abrechnung, z.B. mit der NPD, wichtiger ist als die immer entsetzlicheren Zustände in unserem Lande. So bleibt für jeden, der unter den linken Zuständen in diesem Staate wirklich leidet und deshalb auch effektiv etwas verändern will, nur die Wahl der NPD: Sie ist der rechte Platzhirsch, den nötigen 5 % am nächsten, relativ am meisten in Parlamenten vertreten. Sie allein hat noch echte Jugend hinter sich und sie wäre durch Zustrom von „Gemäßigten“ auch noch von manchem Blödsinn abzuhalten, zumal innerparteilich durchaus „Demokratie“ herrscht – was man vom Rest des BRD-Systems ja nicht (mehr) sagen kann. Und auch als Anhänger der JUNGEN FREIHEIT, als patriotischer Konservativer bzw. Liberaler, wird man da noch toleriert….!

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